Menu:

Allgemeines


Rund um's Dorf


Vereine





Friedlich am Wege ein Dörflein grüßt und das Bächlein immer eilend, nimmer weilend, rauschend fließt. Bächleins Rauschen klingt mir so wundersam: wie Freude, dass ich zur Heimat kam. Heimat, Heimat, liebe Heimat.

Links:

- Spangenberg
- Stadt Kassel
- Kassel Info
- HR
- Hessen

Impressum

Ars Natura

Hinter Ars Natura steht die Idee, Natur und Kunst auf einem Spaziergang durch die heimischen Wälder zu erleben. Ein Teilstück dieses Wanderweges führt auch durch den Schnellröder Wald und lädt den Spaziergänger ein mit Kind und Kegel die kleinen, großen, aus den verschiedensten Materialien hergestellten, teilweise sehr skurrilen und gespenstischen Kunstwerke im Wald zu entdecken.


Forsthaus Schnellrode

Das Waldgut Schnellrode ist im Jahr 2011 einhundert Jahre im Besitz der Familie Brand und Nill aus Dortmund.

Nach Erzählungen von Frau Trübenbach, der Frau des Berufsjägers Alfred Trübenbach, der im Jahr 1958 gestorben ist und von 1911 bis 1958 das Waldgut und die hinzu gepachteten Jagden Günsterode und Vockerode-Dinkelberg betreut hat, wurde das Waldgut 1911 von Herrn Dr. Oskar Brand, Brauereibesitzer der Kronenbrauerei Dortmund, erworben. Die Waldinteressenten haben dem Vorbesitzer den Waldbesitz 1909 verkauft.

Der Wald hatte zu dieser Zeit eine Größe von etwa 260 Hektar einschließlich der Wiesen und Wege. Es war ein südlicher Teil von ca. 170 Hektar und ein nördlicher von ca. 90 Hektar. Durch Tausch und Zukauf wurde die Fläche bis 2007 auf fast 300 Hektar vergrößert.

Im Jahr 1911 gab es noch kein Forsthaus und so bewohnten Herr Dr. Brand und Familie Trübenbach je eine Wohnung auf Gut Walbachsmühle.
Herr Dr. Brand kaufte an der westlichen Dorfseite eine Scheune von Familie Pressler und ließ diese Scheune um- und anbauen, zu dem jetzigen Forsthaus am Hilgenhof 4.
Nach dem Tod von Dr. Oskar Brand im Jahr 1945 ging der Besitz an seine Kinder, Heinrich Brand, Dr. Günther Brand sowie an Frau Franzius über und wurde von Heinrich Brand bejagt.

Heinrich Brand hat die Betreuung des Waldgutes Schnellrode forstlich wie jagdlich am 1. Mai 1959 an den Revierförster Hans-Heinrich Rösler übertragen. Von dieser Zeit an wurde der Waldbesitz nachhaltig bewirtschaftet.

Im Jahre 1974 war Heinrich Brand bis zu seinem Tod 1980 alleiniger Eigentümer, 1980 übernahmen seine Kinder als Erbengemeinschaft das Waldgut. 1996 erwarben Herr Axel Nill und seine Frau Magarete Nill, geb. Brand den Besitz. 1997 wurde das Forsthaus vollständig renoviert und neu gestaltet.

Revierförster Hans-Heinrich Rösler ist im Jahr 2013 im Alter von 94 Jahren verstorben.
Die Betreuung des Waldgutes Schnellrode hat Berufsj├Ąger Stefan Kieslinger ├╝bernommen.